Polizei überwachte Fansozialarbeiter bewusst – über 50 Eingriffe in Privatsphäre

via https://jule.linxxnet.de/index.php/2017/06/olizei-ueberwachte-fansozialarbeiter-bewusst-ueber-50-eingriffe-in-privatsphaere/

Über mehr als drei Jahre ermittelten die Polizeibehörden in Leipzig erfolglos gegen eine vermutete kriminelle Vereinigung in der linken Szene der Stadt Leipzig. Laut der Antwort auf meine neue Kleine Anfrage (Drucksache 6/9719) wurde dabei auch ein Fansozialarbeiter im vollen Bewusstsein seiner sensiblen Tätigkeit in der sozialen Arbeit mit jungen Menschen überwacht.

Clearinghaus für unbegleitete minderjährige Geflüchtete schaffen

Die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat hat die Schaffung eines Clearinghauses für unbegleitete minderjährige Geflüchtete beantragt. Der Stadtrat folgte dem Anliegen am Mittwoch, 16.12.2015. 

Wir diskutieren derzeit viel über Asyl, sowohl auf der Straße, in Veranstaltungen, im Stadtrat und in unseren persönlichen Zusammenhängen. Mit unserem Antrag wollen wir eine ganz bestimmte, eine zudem sensible Zielgruppe in den Fokus rücken, die unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten.

Was und wie produzieren wir?

Wir produzieren ein bestimmtes Bild von “DIE LINKE.”, also dass einer bürgernahen Partei, die sich vor den Menschen nicht in Büroetagen versteckt. Des weiteren wuseln im linXXnet natürlich Menschen allen Alters, aber vor allem 25-45 Jährige und auch viele Jugendliche herum. Wir widerlegen also tagtäglich das Bild von einer antiquierten, überalterten, strukturkonservativen PDS. Wir bieten schon rein auf kommunikativer und kultureller Ebene eine Identifikationsmöglichkeit für BürgerInnen verschiedener Lebensweisen und Generationen.

Vorgeschichte des linXXnet

Das linXXnet ist die Fortsetzung einer Reihe von Leipziger linken Projekten aus den 90er Jahren. Zivilgesellschaftliche und Radikale Linke, ehemalige HausbesetzerInnen, JungdemokratInnen; Menschen eben, die ihre politische Prägung in den 90ern erfahren hatten, gründeten 1997 das bis zur linXXnet-Eröffnung im Jahr 2000 bestehende Infobüro in der Leipziger Kurt-Eisner-Straße.

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