Audiomitschnitt: Wehrpflicht? Verweigern!
im linXXnet diskutierten wir am 26. Januar über Möglichkeiten, sich dem Zwangsdienst zu verweigern, der nun wieder eingeführt werden soll.
Für alle Männer, die ab dem 1. Januar 2008 geboren wurden, wird die Musterung wieder zur Pflicht. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht scheint nicht mehr weit zu sein.
Damit rückt die Verweigerung des Wehrdienstes in den Fokus. Im Mittelpunkt unserer Veranstaltung stehen praktische Wege, wie Musterung, Wehrdienst etc. verweigert werden können – von der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer bis zu konkreten Tippes im Umgang mit Behörden. Gleichzeitig werden wir kritisch beleuchten, wie die Bundeswehr an Schulen und Hochschulen um Nachwuchs wirbt und gemeinsam diskutieren wie wir der Normalisierung der Militarisierung unserer Gesellschaft etwas entgegensetzen können.
*mit Ralf Buchterkirchen (Bundesprecher Deutsche Friedengesellschaft- Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen) zur* gesellschaftlichen Wirkung der Wehrpflicht, zu historischen Errungenschaften der Verweigerung und Beratung und Tipps zur Verweigerung und
*Lisa Pfitzmann (Linksjugend und jugendpolitische Sprecherin im Parteivorstand Die Linke)* mit einer politischen Einordnung der geplanten Wehrpflicht und Vorstellung der Positionen und Kampagne der Linken gegen Wehrpflicht und Militarisierung
eipzig befindet sich im Rennen um die Olympischen Spiele 2036, ’40 oder 2044. Anders als Anfang der 2000er, als die Stadt sich für 2012 bewarb, ist Leipzig diesmal nur das Anhängsel der Berliner Bewerbung. Hier sollen nur ein paar ausgewählte Wettkämpfe stattfinden. In Berlin tobt bereits der Meinungskampf um jene Bewerbung. Ähnlich wie in Hamburg: Hamburg ist momentan eine der innerdeutschen Konkurrentinnen der Berliner Bewerbung. Und Hamburg kann ebenfalls auf eine gescheiterte Bewerbung zurückblicken. Wir haben uns einen Überblick verschafft und linke Positionen zur Olympiabewerbung diskutiert: Zwischen urbanen sozialen Aspekten, NOlympia, den (ausverkauften) olympischen Gedanken und ganz pragmatischen Erwägungen, was das für Leipzig bedeutet.